Tuesday, August 17, 2010

Day 08 - 14.08.2010

Day 8 - Monument Valley

Der Tag in Flagstaff begann bereits um 6 da wir eine weite Strecke vor uns hatten. Genauer gesagt, galt es von Flagstaff bis zu den Nationalparks rund um Moab zu kommen, das waren grobe 500 km.

Zuerst aber fuhren wir ins Monument Valley, eine Ansammlung von sehr imposanten Steingebilden, geformt durch Wind, Erosion usw.. aber Bilder sagen bekanntlich mehr ;)
Einzig die Straße in den Park hinein war etwas dürftig. Sagma so, wir waren sehr froh als wir ohne gröbere Schäden wieder auf einer befestigten Straße waren :)




Danach galt es einige Meilen runterzuspulen, im Endeffekt war es dann 6 bis wir in Moab eintrafen. Die nette Frau im Visitor Center teilte uns ziemlich bald mit, dass der Campingplatz unserer Wahl reservierungspflichtig ist, und der nächste freie Termin irgendwann im November sei. Wir hätten unseren Aufenthalt zwar gerne verlängert, jedoch entschieden wir uns schließlich doch auf einen weiter entfernten Campingplatz auszuweichen.

Schließlich schlugen wir am Horse-Thief-Campground auf, ein alles in allem wunderbarer Campingplatz, sehr große Plätze, wenig Leute. Der einzige Nachteil waren die nicht vorhandenen Duschen geschweige denn fließendes Wasser. Die Toiletten waren als wunderbare Plumpsklos ausgeführt, aber nicht die moderne Variante mit Chemie, welche lästige Geruchsbilung verhindert. Aber davon lassen wir uns nicht aus der Ruhe/um den Schlaf bringen.

Gute Nacht


Morning :)

This day began very early (again *g*) cause we had to drive a long way, exactly around 500 km from Flagstaff to the nationalparks around Moab.

First, we went to the Monument Valley, some beautiful figures out of stone, formed by erosion, wind and so on. Just the road heading into the valley was not really paved, lets say we were lucky to get out there without any serious damage. But the view was awesome, some pictures are shown above.

After that we had to drive some miles until we arrived in Moab at 6 in the evening. The lady at the tourist info told us that our designated Campground was reservation only, so we decided to take another campground thats not in the center of the national parks.

Horse-Thief-Campground was the name of our stay for the night, it was a really nice place, not so many people and big campsites. Only the lack of showers and running water resp. the pit toilets (i hope thats the right word *g*) let us remember that we were in the middle of nowhere ;).

gnite ;)

Monday, August 16, 2010

Day 07 - 13.08.2010

Day 7 - 13.08.2010 - Grand Canyon Village

Hallo liebes Publikum :)

Guten Morgen im Grand Canyon Village. Diesmal haben Mike und Dana im Auto übernachtet, da sie bereits um 5 Uhr morgens aufstanden, um den Sonnenaufgang zu sehen (natürlich... weswegen auch sonst :P).
Aja, Duschen ist in diesen Breiten scheinbar ein luxuriöses Vergnügen, für 8 Minuten Warmwasser wird man gleich um 2 Dollar erleichtert.
Nachdem dann alle (mehr oder weniger) die Morgenhygiene hinter sich gebracht hatten, gings am mit Bus und per Pedes am Rande des Grand Canyons entlang, es waren ein paar wirklich sehenswerte Örtchen dabei.



Diese Tour dauerte wieder mal etwas länger als geplant, unter anderem auch wegen der sehr gesetzestreuen Buslenkerin. Sie hat die gesamte Fahrzeit damit zugebracht, uns über den Lautsprecher die Verhaltensregeln (also was man alles nicht machen darf) beizubringen.
Wir entschlossen uns trotz der fortgeschrittenen Zeit noch einen Zwischenstopp in Desertview einzuschieben, da uns dort ein sehr schöner Ausblick erwarten sollte.

Nun galt es aber in die Eisen zu steigen, denn die zwei Mädels mussten schon sehr bald am Flughafen in Flagstaff sein. Laut Navi sollte sich alles wunderbar ausgehen, jedoch kamen uns Baustellen, teilweise auch mit Blockabfertigung, auf geschätzen 20 Meilen erschwerend in die Quere. Im Endeffekt haben wir die beiden, dank Mikes Fahrweise, rechtzeitig am Flughafen abgeliefert. Nun können wir nur mehr eine gute Heimreise euch zweien wünschen :)

Nachdem wir durch den gestrafften Zeitplan bis zum Flughafen das Mittagessen auslassen mussten und nun doch schon gewaltigen Hunger hatten, gings ab zum nächsten Pizza Hut. Dort konnten wir unser Loch im Bauch mittels zwei Riesen (!!) Chicken Surpreme Pizzas mit Stuffed Crust relativ gut stillen (ein Stück, also nicht die Pizza, sondern das Pizzastück (8 gibts davon pro Pizza), hat über 700kcal).

Ganz in der Nähe von Flagstaff gab es noch einen Riesen-Meteoritenkrater zu besichtigen. Vor Ort relativierte sich die Riesenhaftigkeit dieses Lochs.. (vielleicht waren wir auch einfach nur von der Imposanz des Grand Canyon ziemlich abgestumpft). Trotzdem hatten wir dort unseren Spass, somit war der Eintritt doch gut investiert :).

Nach 2 Tagen campen hatten wir doch wieder mal Lust auf ein richtiges Bett. Schließlich übernachteten wir im Quality Inn in Flagstaff.

Gute Nacht :)

Hey everybody ;)

The morning in Grand Canyon village began with a little surprise concerning the showers at the campground. You can get 8 minutes of warm water for 2 dollars.

After a little breakfast consisting of the last available pieces of bread, cheese, ham and melon we decided to take a bus trip around the Grand Canyon Rim. This trip took (like almost everything) longer than expected not only because of our very strict bus driver, who used the time to teach us about all the regulations a bus driver has to enforce… really interesting... (yawning)

Then we came to Desertview, where had a really nice 360 degrees view of the canyon.
Time was running fast, and we had to bring our two Chicago girls to the airport in Flagstaff. Our navigation system said we would be there in time, but due to some roadwork for about 20 miles, we got kind of a time problem… Nevertheless they caught their flight (thank to Mike’s way of driving)... Have a nice trip home girls :)

Due to the lack of time during the whole day, we didn’t have time to eat something so we were really hungry now, as you might imagine. A Pizza Hut in Flagstaff could help us out of that bad situation. Actually we got pizza for almost 6 persons… but it was really delicious :)

Near Flagstaff, there is a really huge meteorite crater, at least it was described as really huge. But reality is different, or maybe we just expected too much because we were used to really big things like Grand Canyon... Nevertheless the visit was real fun so the 15 dollars were spent well ;)

After camping two days we decided to sleep in a real bed again, so we went to the Quality Inn in Flagstaff for the night.

Goodnite :)

Day 06 - 12.08.2010

Griaß eich :)

Heute ists soweit, wir gehn den großen Graben an. Tagwache war gleich mal um 6 damit wir den hübschen Sonnenaufgang in Meadview anschaun konnten. Nach dem Zeltabbau gings noch schnell zum Wasser besorgen und das Frühstück wurde mit einer kurzen Pause auf einem Aussichtspunkt welcher uns einen schönen Blick über den Lake Mead erlaubte, eingenommen. Danach gings ab in Richtung Grand Canyon.

Von unserem Ziel trennte unser aber noch eine Schotterstrasse, welche aber in einem ausgezeichneten Zustand war, zumindest der erste Kilometer. Danach nahm die Zahl der Schlaglöcher stetig zu, und das auf 20km. Dementsprechend langsam war unsere Fahrweise, wollten wir unser Mietauto doch nicht zu sehr strapazieren. Bis auf die neue Wagenfarbe: 'staubig rot' hat es unsere Betty aber gut überstanden.



So gegen 10 kamen wir am Grand Canyon West an. Das Gebiet ist ein Indianerreservat der Hualapai Indianer. Diejenigen vermarkten die Sehenswürdigkeiten dort auch. Für günstige 43 Dollar dürfen wir uns alles anschaun, für weitere 43 gibts den Skywalk und ein Essen dazu. Wir entschieden uns natürlich für die All-inclusive Variante ;)
Mit dem Bus gings durch das Reservat zu den einzelnen Viewpoints.

Angekommen am Eagle Point bot sich bereits das wunderbare Bild des Grand Canyon. Wirklich einmalig, muss man gesehen haben ;)



Nach einigen nicht ganz unriskanten Posen an der Kante des Grand Canyon fuhren wir dann weiter zum Guano Point. Dort bot sich ein ähnliches Bild, nur die Posen wurden riskanter ;)
Dies ging soweit, dass wir von einem Ranger von unserem wunderbaren Stein runtergeholt wurden (Zitat: "The natives don't want you to be the first falling down there" ). Dafür hatten wir ab dem Zeitpunkt unseren persönlichen Park Ranger, der uns keine Sekunde mehr aus den Augen lies.



Nach einer Stärkung mit traditionellem Essen der dortigen Indianer gings wieder zurück. Nur gut, dass die Schotterstraße der einzige Weg dorthin ist und wir nun über diese wieder retour mussten.



Unser nächstes Ziel was das Grand Canyon Village, welches direkt an der Südseite des Grand Canyons liegt. Einziges Problem, es ist schon nach halb zwei, das Grand Canyon Village ist 400km entfernt, wir müssen noch einen Umweg über die Route 66 machen (+50km), und wollen zum Sonnenuntergang (1915) am Canyon sein. Also ab ins Auto und zurück über die Schotterstrasse.

Von Kingman nach Seligman gings dann über die historische Route 66. Bis auf verfallene Motels und geschlossene Tankstellen, wars eigentlich eine Straße wie jede andere auch. Das Easy-Rider-Feeling hat uns leider nicht ergriffen, lag vielleicht auch daran, dass wir keine Harleys als fahrbaren Untersatz hatten, sondern unsere Betty ;)

In Seligman gings wieder auf die Interstate, nachdem uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang langsam aber sich davon ran, verwandelte Karli unsere Betty in ein tieffliegendes Geschoss, und holte so viel Zeit auf, sodass wir um kurz vor 7 am Eingang von Grand Canyon National Park ankamen. Der Sonnenuntergang schien gerettet. Doch wir haben nicht damit gerechnet, dass vor dem Eingang des Nationalsparks, wo die 25 Dollar Gebühr zu entrichten war, schon eine Schlange von Autos wartete. Es dauerte gefühlte 5 Minuten, bis ein Auto abgefertigt war, wir haben uns nur gefragt, was fürs Zahlen so lange dauern kann.
Als wir endlich zum Schalter vorfahren konnten, war die Sonne kaum mehr zu sehen, dafür sprang und das Schild welches die Campingplätze und Lodges listet um so mehr ins Auge, da bei jeder Unterkunft 'full' dahinter stand. Das war jetzt aber nicht unser Hauptproblem.
Karli fuhr in der 25 Meilen Zone über 50 (bei 21 Meilen zu viel, darf man zumindest eine Nacht im Gefängnis verbringen) und wir suchten die erstbeste Parkmöglichkeit in der Nähe der Canyonkante. Da wir aber nicht die einzigen waren, welche dieses Spektakel sehen wollten, waren alle Parkplätze bereits besetzt. Zu unserem Glück gabs bei einer Bausstelle am Strassenrand eine Lücke in der Absperrung, somit wurde diese gleich zum Parkplatz umfunktioniert.

Im Laufschritt gings zum Canyon, zu unserem Glück konnten wir noch fünf Minuten des Sonnenuntergangs genießen.



Nachdem in der Baustelle das zurückschieben nicht so einfach war, musste Harry noch die Absperrungen umbauen, damit wir wieder auf die Strasse konnten.
Gerade zwei Minuten auf dem Rückweg kamen uns rech flott 2 Autos der Parkranger entgegen, was die wohl gesucht haben ;)
Nun war aber noch das Problem mit der Unterkunft. Nachdem das Visitor Center schon geschlossen hatte, versuchten wir bei dem nähsten Campingplatz mehr Infos zu bekommen. Aber das riesen Schild mit der Aufschrift 'FULL' verhieß nichts gutes. Naja aber fragen kostet nichts: "Do you have some space left, we have just one really small tent!". Harry hoffte wahrscheinlich, dass wir zumindest noch zwischen zwei andere Zelteplätze hineinquetschen dürfen.

Aber zu unserer Überraschung hatte die Dame hinter dem Schalter noch einen Platz frei, jemand hatte zwei reserviert, aber nur einen benötigt. Auf unsere Frage wie viel das jetzt kostet winkte sie ab und meinte: "You're done".

Naja, was will man mehr ;) Noch was essen, Zelt aufbauen und Lichter aus, aja des geht beim campen ja ganz von allein :)



Hey there!

And so the sixth day of our second American road trip began. The sunrise in Midview, AZ located at the west end of the Grand Canyon was quite spectacular, as was the sunset the night before. The owner of the local camp ground said that sunsets are the most beautiful time of day to see the mountains. The rest of the time the mountains are just grey monstrous bulges at the end of the horizon, but at sunset they transform into unimaginable shades of reds, oranges, pinks and yellows. The night didn't get as cold as we expected and despite Dana's concerns, no snakes found their way into our abode.

Getting from Midview to the West Grand Canyon on the Hualapai Indian Reservation was an adventure within itself. About 20 miles away from the visitor center the road turned to dirt and provided for a super slow bumpy car ride. Thankfully Karli got us there in one piece.

We visited the Grand Canyon Skywalk at Eagle Point, a glass bridge suspended 1200 meters above the Grand Canyon Floor which can apparently hold up the weight of a few 767 Boeing aircrafts. Although not as frightening as the glass balconies on the 107th floor of the Sears (Willis) Tower in Chicago, the experience was worth the forty or so dollars it cost. Next on the agenda was the Guano Point, a spectacular section of the canyon perfect for a pause to contemplate life and take a few amazing photos. Of course we seem not to be able to go anywhere without causing at least a little bit of ruckus. This time, the natives sitting about a half a mile away sent a security guard to put us in our place because they thought we were hanging out over the edgeof the canyon a bit too much. How else were we supposed to take these risqué photos we wanted? Oops!

After some more hiking around and a lunch break at the Hualapai Reservation we ventured out on the next part of our journey (destination – Grand Canyon South). We arrived at the Grand Canyon National Park almost too late to witness the beautiful sunset, but managed to pull up on the side of the road in the mids of some construction site and run to the observation area to see the sunset and take some magnificent head shots. Although at the Park gate signs indicated there are no more camping spaces left, we got lucky at the Mather Campground where some French tourists paid for two camp spaces, but decided to only use one. The attendant at the reservations desk, obviously sick and tired of dealing with massive amounts of toursists, let us take the left over spot. When we asked how much we owed she said “nah, you’re done here!” We ended up squareing things out with the French themselves. All in all, it was a lovely spot and despite a somewhat chilly night we had a great time ?.

Saturday, August 14, 2010

Day 05 - 11.08.2010

Hey there ;)

Die letzte Nacht zeugte nicht wirklich von viel Schlaf, da wir gegen 9 wieder aufstehen mussten und noch einige Kleinigkeiten anzuschauen waren bzw. wir um 11 auschecken mussten.
Es galt nun das dezente Chaos am Zimmerboden wieder in den Rucksäcken zu verstauen ;)
In Vegas war die Temperatur erneut ganz ok (gefühlte 42 Grad *g*). Mike und Dana steigerten kurz noch den Umsatz vom Hardrock Cafe (und wurden dadurch gleich mal Hardrock all Access Members). Aleks, Ania und Harry wollten noch unbedingt das Luxor (Pyramide) sehen und machten deswegen noch einen kurzen Trip dorthin... wirklich cooles Gebäude.


Dann gings wieder ab in unser geliebtes Auto und auf Richtung Hoover Dam. Auf dem Weg dorthin fanden wir endlich einen Walmart und unseren so heiß begehrten Cardreader -> ab jetzt gibts Fotos :)

Am Hoover Dam angekommen sahen wir wirklich interessante Strommasten. Man könnte meinen, die Ingenieure hatten damals noch keine Wasserwaagen.





Nach einer Führung im Hoover Dam fuhren wir weiter Richtung Grand Canyon. Da aber die Zeit schon etwas fortgeschritten war, beschlossen wir eine Unterkunft zu suchen und den Grand Canyon morgen anzuschauen. Das herrliche Städtchen Meadview war unsere Wahl, da es auf der Karte durchaus weitläufig aussah. Bei genauerem Hinsehen/Durchfahren entpuppte sich das kleine Städchen jedoch als Kaff mitten im Nirgendwo. Hier bekommt das Wort Pampa eine gänzlich neue Definition ;) Das Navi zeigte zwar ein paar Wege an, aber die bestanden aus einem Trailer ewig weit weg von der Straße.



Dort fanden wir nach einiger zeit im "Business District" einen wunderhübschen Campingplatz. Wenngleich wir die einzigen Gäste waren (sowohl am Campingplatz als auch in Meadview) war das Plätzchen wirklich gemütlich. Auf die Frage ob es hier Schlangen gäbe, antwortete die Campingfrau: "We are in the desert, of course there are snakes, you don't see them very often". Unser Sicherheitsgefühl wurde dadurch zwar nicht gestärkt aber was solls ;)


Abendessen gabs in einem gemütlichen lokalen Restaurant - dem Crow Nest. Dort wird die wunderbare Speise namens "Handsome Stranger Burger" serviert. Harry und Karli fühlten sich sofort angesprochen und lösten mit der Bestellung mittlere Euphorie beim Bedienungspersonal aus.

Geschlafen wurde diesmal getrennt. Unser Viermannzelt bietet kaum Platz für 4 Leute, deswegen wurden Aleks und Ania ins Auto verfrachtet :)






Gute Nacht :)

and now english :)

Our Vegas adventures came to an end on Wednesday around noon. We drove to see the Hoover Dam on the Colorado River, where we took a tour of the place. Considering the whole construction took only a few years AND back in the 1930s the dam is quite an impressive and magnificent accomplishment. The short documentary film before our tour made sure we knew that too.
After about 30 minutes in the 40+ degree weather at the observation deck on the Hoover Dam we trecked on to get as close to the Grand Canyon as possible for the night. We ended up in a small town called Midview in the state of Arizona. There, we found a camping spot, had dinner at a local diner and got some groceries at a local store. It seemed we were the event of the year at this small town in the middle of the Arizona desert. The local pastor came out to greet us once he found out we came from Austria. Apparently he’s been skiing near Innsbruck and also in Germany back in the 1990s. His wife fondly reminised about Salzburg as well.
Besides the Las Vegas lights far off on the horizon we saw the most spectacular star packed skies that night. It was a peaceful and quiet one, so camping out and getting up in time for the sunrise was just perfect.

Friday, August 13, 2010

Day 04 - 10.08.2010

Hallo liebe Mitlesende :)

An unserem zweiten Tag in Las Vegas wollten wir mal so richtig ausschlafen, um am Abend die Stadt gründlich erkunden zu können. Um viertel 12 schafften wir es dann, uns gemütlich zum Pool zu begeben. Mike wollte mal kurz los um den erwähnten Card-Reader zu besorgen. Doch kurz mal wohin gehen gibt es in dieser Stadt nicht. Man hat da schon mal einige Kilometer vor sich. Auch wenn man nur im eigenen Hotel unterwegs ist, ist das eine beachtliche Strecke. Da es außerhalb der gekühlten Räume ständig um die 40 Grad hat, verbrachten wir die meiste Zeit im Pool.

Um die Mittagszeit stießen zwei von Harald's unzähligen Frauen zu uns. Aleks und Ania flogen vom 4 Stunden entfernten Chicago ein, nur um Harald zu sehen und sich unserer Gemeinschaft für 3 Tage anzuschließen. Nun kam Aufbruchsstimmung auf, da wir nun zu sechst waren. Doch Moment mal - wo war Mike? Es war schon einige Zeit vergangen, doch Mike war noch nicht aufgetaucht. Wir entschieden, Essen zu gehen. Dieses Mal aßen wir Subs. Karli griff wieder mal zu einem Burger - wie die meiste Zeit. Essen fertig - Mike immer noch nicht da. Auch nach mehrmaligen Anrufen meldete er sich nicht. Die Zeit verging. Wir entschlossen uns, ohne Mike zu starten. Zu Abercrombie & Fitch. Mike war vergessen ;) Doch siehe da, er meldete sich nach 5 stündiger Tour und unzähligen Kilometern in den Beinen wieder bei seinen Gefährten, zwar ohne CardReader, dafür mit Fotos von Las Vegas abseits der Touristenmeilen.

Nun konnten wir den Stratosphere Tower aufsuchen. Las Vegas bei Nacht war einfach klasse. Natürlich entgingen uns auch nicht die Attraktionen, die es da oben gab, beispielsweise X-Scream.





Danach zur Abwechslung mal Pizza und ab ins Casino.



Nachdem wir in kürzester Zeit ein für uns kleines Vermögen verspielten, beschlossen wir in die berühmte Bar Coyote Ugly zu gehen. Da Mike, Karli und Dana ein paar Schritte vor den anderen waren, war es Grund genug, uns den ganzen weiteren Abend nicht mehr zu sehen. Harry, Aleks und Ania bogen falsch ab und landeten letztendlich im 1 Stunde entfernten Venetian Hotel. Karli, Mike und Dana genossen währenddessen die besonderen Tanzkünste der Bardamen sowie einiger pubertierenden amerikanischen Teenagerinnen. Nach 15 Minuten verließen sie den Schuppen aber auch schon wieder, da die Stimmung nicht gerade atemberaubend war. Aber man hat mal drin sein müssen :)

Den restlichen Abend wurden noch Hotels besichtigt und um halb 4 fielen wir ins Bett. Die sorgen, dass wir nie einen Blog veröffentlichen werden, da uns noch immer der CardReader fehlt um Fotos dazuzustellen, lassen uns nicht ruhig schlafen ;)

Small summary for the english speaking readers:

Apparently what happens in Vegas stays in Vegas, but I guess we could let you in on some of our not-so-seceret adventures in Sin City. We stayed at the Excalibur Casino and Hotel located right at the south end of the Strip. While we were comfortably lounging by the pool side in the afternoon during our second day in Vegas, some crazy girls decided to join us on our journey through the American South-West. Aleks and Ania came from Chicago to accompany us for a few days of our road trip. We gambled, we partied, we gambled, we partied, we… well, that stays in Vegas ;).

Day 03 - 09.08.2010

Nach einer wunderbaren Nacht im nächsten Holiday Inn und einem noch viel wunderbareren Frühstück war uns nach Einkaufen zu Mute und wir suchten eine Shopping Mall. Von denen gabs durchaus relativ viele. Da unser Tag aber schon um halb 7 begann und wir bereits vor 9 bei den Einkaufszentren waren, machte uns die Gemütlichkeit der Amerikaner einen Strich durch die Rechnung (sperren nämlich erst um 10 auf :( ) -> Wieder kein Cardreader.

Schließlich in Barstow fanden wir solch ein Shopping Center. Beim Aussteigen bemerkten wir auch, dass wir doch einige Kilometer gefahren waren und die Wüste näher kommt -> die Außentemperatur stieg ziemlich flott auf gefühlte 35 Grad (im Vergleich zu 23 in San Diego).

Wir ließen Karli in seinem Einkaufswahn allein. Wenig überraschend kam er nach einer Stunde mit prall gefüllten Säcken und einem Riesensmile zurück ;) wir hatten nicht soviel Glück -> wieder kein Cardreader.

Danach gings ab nach Calico, so a schwindlige Geisterstadt aus Goldrausch-Zeiten. Prinzipiell ziemlich cool, so mit alten Häusern, noch älteren Leute und noch viel älteren Gerätschaften. Einzig die Preise hams ans heutige Niveau angepasst :)
Alles in allem ist das kleine Örtchen in den Bergen ziemlich von Touristen überlaufen -> Japsen ohne Ende :)



Ja, so grob um 5 fuhren wir dann weiter nach Las Vegas. Dana glaubte bei jedem kleinen Kaff mit Casinos davor es wäre schon Las Vegas, wenngleich das Navi noch mehr als 30 km anzeigte... Irgendwann zeigte das Navi dann nurmehr 2 km an und siehe da, wir waren tatsächlich in Las Vegas. Dort gleich wieder zum ersten Shopping Center auf der Suche nach... einem Cardreader. In der Tat fanden wir dann relativ viel an Gewand und allem möglichen Ramsch jedoch Surprise Surprise -> keinen Cardreader.
Am Abend sind wir schließlich in unserem Hotel für die nächsten 2 Nächte, dem Excalibur, angekommen. Dort das Auto dem Parkservice anvertraut - frei nach dem Motto, "gib Schlüssel krieg Zettel". Für uns etwas ungewohnt aber was solls ;)

Nun wars an der Zeit das Nachtleben unsicher zu machen. Zuerst wollten wir jedoch noch etwas essen -> monster burger im Harley Davidson Cafe. Waren supergut und auch genug (war das erste mal dass Karli etwas nicht restlos wegfutterte *g*). Danach gings den Strip entlang alle möglichen Hotels/Casinos anschaun. -> siehe Fotos




So, und nachdems ein wirklich langer Tag war gingen wir bald zu Bett (yeah for sure :P)

gn8,
The Crew

And now, the english version.
We again got up at half past 6 cause we couldn't sleep very well for to some reason. So we used the morning to get on the road and drive some miles.
We were again looking for our card reader at some shopping malls, but this thing just opened at 10. So again driving some miles to the next mall. That mall had almost everything, Karli was really excited and bought (like always) some bags with clothes but as you might imagine, there was no cardreader *g*

Then we went to the Ghostcity Calico, a really old town, with even older people and even older things to watch :) Just the prices were adjusted to nowadays :)

After that we made our way to Las Vegas, there we gave our car to the Valet Parking Service which was actually quite new to us just to give the car to anybody and get a receipt for it ;)
We had our dinner at Harley Davidson Cafe, actually we had burgers that were really really huge so we were quite full after that, so drinking didnt work out that well.. *g*
So we walked down the strip and checked out the different hotels and casinos :)
Due to the strip is really long, we actually fell into beds after visiting everything...
Goodnite :)

Day 02 - 08.08.2010

Trotz des langen Vortags holte uns der Wecker um 0630 aus den Federn. Bis auf ein paar Schwierigkeiten mit der antiquaren Klimaanlage, waren wir gut ausgeruht und voller Tatendrang. Zuerst gab es noch ein gutes amerikanisches Frühstück (Pancakes, Bagles, Pancakes, schwacher Kaffee, und Pancakes) an das wir uns zwar erst wieder gewöhnen mussten, die Umstellung ging aber dann recht schnell ;)
Nach ca. 2 h Fahrt auf berühmten alten Highways an der Pazifikküste erreichten wir am frühen Vormittag San Diego. Schon während der Fahrt waren wir beeindruckt von der Vitalität der AmerikanerInnen, die am Straßenrand Sport betrieben.
Nach der ersten Orientierungsphase am Hafen, wo neben amerikanischen Flugzeugträgern auch historisch wertvolle Schiffe anlegen, machten wir uns auf Richtung Down Town.

Nachdem wir einige Meilen zurückgelegt hatten, aßen wir gesundheitsbewusst
in einem Sushi-Lokal. Am frühen Nachmittag bewunderten wir die Altstadt von San Diego, ohne Eintritt zu bezahlen. Zu bewundern gab es viele Gebäude aus der Zeit
des wilden Westen, Latino Tanzshows und vieles mehr. Den restlichen Nachmittag verbrachten
wir am Strand von San Diego. Dieser wurde uns in der Touristeninformation als einer der Top 3-Strände USA angepriesen, die Erwartungen waren dementsprechend hoch,...



nicht gerade schlecht, aber hoffentlich stimmt das mit den Top3 nicht, weil die Badeaufenthalte haben wir eigentlich später eingeplant.

Am Abend wagten wir uns (inklusive Dana) über die mexikanische Grenze nach Tijuana. Obwohl
die Stadt sofort hinter der Grenzmauer beginnt, war der Kulturschock groß. Viel Armut, kleine Kinder die bettelten und viele verfallene Häuser, in denen trotzdem noch Menschen wohnten. Dazu kam noch die ständige Angst von Dana, dass wir ausgeraubt, erschossen werden oder womöglich gar nicht mehr in die USA einreisen dürfen (da sollte vielleicht jemand weniger Filme anschauen :) ). Aus jedem Lokal stürmte ein Kellner und versucht uns mit den Worten TIMEOUT Margheritas oder billige Biere anzudrehen. An jeder Ecke gab es Discount Pharmacys in denen wir neben Viagra auch andere billige Medikamente hätten kaufen können. Natürlich wollten wir nicht ;)Nachdem wir die "Altdtadt" bzw. die "Touristenmeile" gesehen hatten, suchten wir uns ein nettes Lokal, in dem wir echtes mexikanisches Essen von einem echten Mexikaner serviert bekamen (*wow*). Und das in Mexiko! Wir vermuten, dass der Koch auch Mexikaner war :) Da wir auf einer Terrasse im ersten Stock aßen, konnte sich Dana auch ein wenig entspannen, da hier die ständige Bedrohung nicht so groß war :)





Aufgrund der kalten Außentemperaturen verließen wir Mexiko und machten uns auf in Richtung Las Vegas. Dabei ist uns unser riesengroßer Dodge Big Betty ein ständiger Wegbegleiter.