Friday, August 27, 2010

Day 15 - 21.08.10 - San Francisco

In der Früh gings wieder mal zeitig los, da lt. Karlis Auskunft die Golden Gate Bridge morgens am wenigsten nebelverhangen sein sollte. Als wir schließlich dort ankamen war die Brücke zwar nicht nebelverhangen, jedoch wars bewölkt und kalt und schiach und überhaupt ;)
Wir natürlich in unseren kurzen Hosen und Flipflops unterwegs....



Beim Einchecken im Hotel gabs dann gleich mal den ersten Schock in San Francisco. Harry machte seine Brieftasche auf, um die Kreditkarte zu zücken und siehe da.. keine Kreditkarte..., die war nämlich noch im Hotel vom Vortag. Tja, nun hieß es das ganze Szenario durchspielen, das man eigentlich vermeiden will, herumtelefonieren, Karte sperren lassen, unzählige Fragen beantworten usw... Nun hieß es eben alles bar bezahlen, wie uncool ...

Am Nachmittag stand dann eine Stadtbesichtigung am Programm, allem voran Fishermans Wharf mit dem Pier 39. Dort findet man vor allem eines und zwar Touristen. Der Bereich ist dermaßen überlaufen, wirklich heftig. Bei den obligatorischen CableCars sah die Sache ähnlich aus, ca 25 Minuten anstellen für einen Ride...


Den Abend ließen wir gemütlich in einem Sushi Restaurant in Japantown ausklingen.

Tuesday, August 24, 2010

Day 14 - Yosemite

Hallo liebe Leser ;)

Unser heutiger Tag startet im Yosemite NP. Wir waren durchaus froh dass wir nicht Bärenfutter oder ähnliches geworden waren ;)

Nach einem kurzen Frühstück führte uns die erste kurze Wandertour zu den Lower Falls im Park. Der Weg dorthin war wenig beschwerlich, dementsprechend unspektakulär waren auch die Wasserfälle. Dafür gabs haufenweise Menschen, wirklich eine Massenabfertigung dort…



Die nächste Wanderung war schon etwas anspruchsvoller, es ging 4 Kilometer bergauf zu einem wunderschönen Wasserfall, den Verlun Falls.



Nachdem unsere müden Knochen noch einige Reserven hatten, gingen wir rauf zur Krone des Wasserfalls, dort erstreckt sich ein wunderschöner kleiner Bergsee mit Bademöglichkeit, leider hatten wir keine Badesachen dabei.. (Nacktbaden war bei den Touristenmassen leider auch nicht drinn *g*)





Als letzte Attraktion im Yosemite fuhren wir noch zum Glacier Point um einen Ausblick über das Valley zu erlangen. Wie man sieht haben sie das Yosemite Village recht gut in der Landschaft versteckt ;)


Tja, dann galt es wieder mal etwas Weg zurückzulegen. Nächstes Ziel San Francisco ;)
Karlis Fahrweise durch die engen Bergstraßen war wieder mal legendär. Allen Abgründen und Schluchten zum Trotz machten wir auf der Strecke 5 Minuten gegenüber der vom Navi berechneten Zeit gut ;)

und ab in die Falle :)

Day 13 - Sequoia + Kings Canyon

Hallo Leute.

Im Sequoia Nationalpark fühlt man sich wie ein Zwerg. Die Bäume werden über 2000 Jahre alt, in etwa 100 m hoch und erreichen einen gigantischen Umfang.

Gleich nach unserer Ankunft begegnete uns ein verwirrter Mann auf der Straße, der irgendwas von "beer" faselte. Da wir ihn nicht verstanden, fuhren wir weiter. Später stellte sich heraus, dass der junge Neuseeländer von einem Braunbär geflüchtet ist und uns lediglich bittete, ihn zu retten. Gott sei Dank hat er überlebt!





Nachdem wir die größten Bäume des Parks gesehen hatten, fuhren wir über eine 50 Meilen lange Bergstraße zum Yosemite Nationalpark. Schon ziemlich erschöpft von der langen Fart kamen wir am Abend an. Mit den Gedanken schon in einer bequemen Unterkunft, versuchten wir zunächst unser Glück im Visitor Center, um nähere Informationen über die Übernachtungsmöglichkeiten im Park zu erfahren. Leider waren wir zu spät, es hatte schon geschlosssen. Im Verlauf der Suche erfuhren wir, dass die Campingplätze mindestens 4 Monate im voraus zu reservieren sind. Inzwischen sind schon über 2 h vergangen und wir hatten immer noch keine Unterkunft. Letztendlich fragten wir am Campground ein paar Typen aus Orangecounty, ob wir auf ihren Platz unser Zelt aufstellen können. Da sie sowieso abreisten, übernahmen wir ihren Platz. Auf den ersten Blick scheint die Nacht gerettet zu sein, doch der Schein trügt. Aus zuverlässiger Quelle erfuhren wir, dass in den letzten Tage Grizzly's den Campground unsicher machten. Wir waren jedoch schon zu müde, um länger darüber nachzudenken und versanken im Schlaf.


Plötzlich, spät in der Nacht, nahmen Mike und Dana's empfindliche Ohren eigenartige Geräusche war. Sie hatten keine Zweifel, es muss sich um einen hungrigen Grizzly handeln, der auf Futtersuche war. Währendessen Harald und Karli fest schliefen, reagierte das Paar richtig: Sie blieben ruhig und warteten bis der Bär abzog. Mike schlief gleich wieder ein, nur Dana bekam die restliche Nacht kein Auge mehr zu.

Gn8 :)

Day 12 - Death Valley

Heute steht Death Valley am Programm. Lt. Wetterbericht solls dort zu Mittag kuschlige 47° kriegen. Deswegen waren wir bereits so gegen 9 im Visitor Center angekommen. Trotz aller Eile in der Früh hat es das Thermometer dort schon auf 42° geschafft ghabt, tja ;)




Der Typ im Visitor Center hat uns dann kleine Wanderungen (wirklich sehr kurze, jedoch für Death Valley Verhältnisse definitiv lang genug) im Valley empfohlen. Die haben wir natürlich gemacht, kurz raus in die Hitze und dann wieder rein ins Auto zur Klima, perfekt für den Hals wie wir später noch sehen werden.



Ja warm wars... viel mehr lässt sich dazu eigentlich nicht sagen.


Nach der kleinen Sightseeing Tour fuhren wir wieder weiter Richtung Sequoia, eine ewige Strecke von 5 Stunden für starke 100 km Luftlinie, nur war da ein 4500 m hohes Gebirge dazwischen... quasi Pech ;)

Trotzdem kamen wir irgendwann vorm Sequoia NP an, dort einen Campingplatz gecheckt und es gab wieder mal selbst gegrilltes Steak. Diesmal haben wir etwas mehr auf die Fleischqualität geachtet -> yammi yammi



Gute Nacht :)

Day 11 - Zion National Park

Brr, das war eine kalte Nacht, obwohl wir vier Leute im Zelt waren... Karli hat in seinem Antarktis-Schlafsack natürlich nichts mitbekommen und geschlafen wie ein Baby, die restliche Truppe hat doch ziemlich gefroren :(

Die eigentlich nicht so lange Anreise zum Zion NP hat sich durch Roadwork wieder mal etwas verlängert, nach 2,5 Stunden waren wir trotzdem dort und los ging die Sightseeing Tour. Wir waren schon ganz gespannt welche Farbe die Steine wohl heute haben werden :P

Im Zion NP wird alles über Shuttle Busse abgewickelt, dh man parkt sein Auto beim Visitor Parking und wird dann von einem Bus durch den Nationalpark chauffiert, ganz ein cooles System :)
Nach einer kleinen Stärkung gingen wir die erste Wanderung an, zu den Wasserfällen und kleinen Teichen. Trotz der leider schon fortgeschrittenen Stunde (es war schon fast 12..) kam uns zugute, dass die Wanderwege unter Schatten spendenden Bäumen verliefen, und die Hitze somit ganz erträglich war.



Nach dem zweiten Snack waren wir nicht mehr wirklich motiviert etwas anderes anzugehen, so entschlossen wir uns den Weg Richtung Death Valley anzutreten. wir kamen ein weiteres Mal an Las Vegas vorbei, dort tobte jedoch ein gewaltiger Sandsturm, der uns jeglichen Blick auf die Stadt verwehrte.

Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an Area 51 vorbei. Dort gschwind abfahren und Schildl fotografieren. Wider Erwarten wurden wir weder verhaftet, noch ist uns sonstwas schreckliches passiert, so konnten wir mit unserem ergatterten Foto abhauen ;)


Tja, nachdems doch schon spät war nächtigten wir in einem Hotel in Beatty. Das Zimmer roch als ob wir die ersten Gäste seit dessen Eröffnung gewesen wären... aber zum Schlafen reichts ja ;)

Gute Nacht

Friday, August 20, 2010

Day 10 - Bryce Canyon

Hallo alle ;)

Heute konnten wir leider nicht ganz so entspannt schlafen, da sich während der Nacht eine mittlere Gewitterfront über unseren Zeltplatz bewegte. Es begann mit einer leichten Brise, die schließlich in Sturm und Regenguss endete. Zum Glück hatten wir unser Zelt gut verankert ;)

Der Wind ließ bis in der Früh kaum nach, dementsprechend schwieriger gestaltete sich die Morgenhygiene. Karlis Erkenntis daraus nach dem Zähneputzen: "Tust gegen den Wind du spucken musst du deine Hose putzen".

Wir mussten wieder einige (viele) Kilometer zurücklegen um zum Bryce Canyon zu gelangen. Dieser Canyon ist zwar nicht so groß wie andere zuvor betrachtete Exemplare, jedoch besticht er durch seine wirklich großartigen Steinformationen, die von Wind und Wetter gestaltet wurden. Hier hatten wir die Möglichkeit den Canyon auch von unten zu besichtigen, da Wanderwege zum Grund des Canyons angelegt wurden.



Danach fuhren wir noch einige Viewpoints im Nationalpark ab, bevor wir schließlich unseren Campingplatz bezogen. Dieser hatte zur Abwechslung wieder mal Dusche und Internet. Somit stand der lang ersehnten Körperhygiene nichts mehr im Weg *g* und wir konnten zufrieden aufs Ohr hauen. Eine kalte Nacht auf fast 3000 m Höhe begann...

Gute Nacht.



Hey there :)

This night was not really relaxing cause a thunderstorm was preventing us from getting much sleep, we really had worries that our tent could fly away ;) But after some hours the storm was over and we had to get up...

The next station was Bryce Canyon, we had to drive about 500 km to get there. This canyon isn't as big as other seen canyons, but it has wonderful stone sculptures. You can go down to the bottom of the canyon there to get an even more beautiful view, as well. After visiting some viewpoints we returned to our campsite for the night. Compared to our last campgrounds, this one was really well-equipped, with showers, wifi and such things ;) So a really cold night at nearly 3000m above sealevel began :)

goodnight :)

Day 9 - Arches NP & Canyonlands

Tagwache 0500, Zeltabbau, Frühstück im Auto und so schnell wie möglich weiterkommen. Heute stehen nähmlich Wanderungen durch den Arches Nationalpark an. Hier hat uns die Dame bei der Information darauf hingewiesen, dass es dort gegen 10Uhr am Vormittag bei fast 0% Luftfeuchtigkeit schon um die 40° haben wird und die Hitze durch den dortigen Sandstein noch reflektiert wird und darum sollten wir spätestens zu Sonnenaufgang unsere Touren beginnen.

Nach der Anfahrt gings sofort los, noch jeder eine Gallone (3.78l) Wasser in den Rucksack und ab zum Delicate Arch.



Fürs Foto muss man sich natürlich einmal darunterstellen. Wenn man aber sieht wie labil der Bogen aufliegt, ist man auf alle Fälle wieder froh dort wegzukommen.
Noch ein wenig in der Umgebung rumgekraxelt, nach dem es dort keine Parkranger gab, konnte uns diesmal nicht einmal jemand daran hindern ;)

Nach zwei Stunden waren wir wieder zurück beim Auto und ab gings zur nächsten Tour. Auf dieser erwartete uns der Landscape Arch, ein ca. 100 Meter langer Bogen. Seit 1991 kann man diesen aber nicht mehr besuchen, da damals ein 180t schwerer Felsbrocken herausbrach.



Die Tour erweiterten wir gleich zum Double' O' Arch. Auf dem Weg dorthin stieg die Temperatur stetig und wir konnten langsam erahnen was die Dame im Visitor Center mit ihren Warnungen meinte.
Am Ziel angekommen musste Harry gleich seine Kletterkünste unter Beweis stellen und das erste O vom Double' O' Arche erklimmen. Nach dem Posieren fürs Foto kam aber der kniffligere Teil. Er musste auch wieder irgendwie herunterkommen. Wir hätten ja die 911 (Notrufnummer) vorgewählt, aber wie hatten wie schon die letzten 4 Tage keinen Handyemfpang. So hat noch jeder einen großen Schluck Wasser zu sich genommen, damit wir gut gestärkt sind, falls wir ihn im Laufschritt zurücktragen müssten.
Nach ein paar akrobatischen Einlagen und viel Augen zu und durch, stand er wundersamerweise unversehrt neben uns am Boden.




Nachdem wir noch viel auf dem Programm hatten, gings fast schon im Laufschritt bei über 40° zurück zum Auto. Auf dem Rückweg noch schnell zu zwei anderen Arches abgebogen, wo wir laut eines anderen Touristen unbedingt hin mussten.
Auf dem Rückweg aus dem Park lagen noch zwei weitere Arches auf unserem Weg, welche wir natürlich noch schnell besichtigen mussten. Die Dauer der Wanderungen dorthin hielten sich aber in Grenzen.



Nach einer Stärkung bei einem Mexikaner in Moab und Einkauf für eine abendliche Grillerei am Campinplatz gings weiter zu den Canyonlands, genauer genommen zu dem Bereich gennant 'Island in the Sky'. Nachdems schon halb vier am Nachmittag war, wir also nicht mehr viel Zeit hatten die Gegend selbst zu ergründen, gings ins Visitor Center, damit wir genau wusste wo wir hin mussten.
Im Visitor Center deutete Dana auf eine Uhr, welche schon halb 5 anzeigte, die Männer entegneten sofort, die geht falsch. Nach kurzer Überlegung kamen uns erste Zweifel, also den Parkranger ganz blöd gefragt ob die Uhr wohl stimme. Schon bevor er mit einen sehr überzeugendem 'Yes' antwortete schoss es uns. Wir hatten es zwar nicht verschlafen, dass wir von Kalifornien nach Arizona einen andere Zeitzone betraten, aber Arizona hat keine Sommerzeit. Nun waren wir aber schon den zweiten Tag in Utah (gleiche Zeitzone wie Arizona), in diesem Staat wir aber auf Sommerzeit umgestellt.
Nachdem wir aber eher schon von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unseren Tag einteilten, war das schnell verkraftet. Und wir haben uns zu Mittag beim Essen schon gewundert, warum um diese Uhrzeit, schon so wenige im Restaurant sind :)

In den Canyonlands hatten wir gewaltige Ausblicke über den vor uns liegenden Canyon. Dana hatten auch die Kurven im Park berührt und so mussten wir einen zusätzlichen Stopp einlegen. Zum Abschluss gings noch zum Mesa Arch. Obwohl wir an diesem Tag schon genug Steinbögen gesehen hatten, konnte uns der mit 1,6km kurze Weg überzeugen, doch noch hinzugehen.
Dort angekommen bot sich durch den Bogen ein gewaltiger Ausblick über das darunterliegende Tal und den Canyon. Die Lanschaft ist dort einfach unbeschreiblich. Fotos sagen zwar mehr als tausend Worte, aber die Imposanz kann man auch nicht auf einem Foto festhalten. Versucht haben wir es aber trotzdem.




Nach kurzem Verweilen gings zurück zum Campingplatz. Nach dem Zeltaufbau konnten wir endlich unser BBQ starten und die 1,5kg Rindfleisch für vier Personen auf den Grill werfen.
Danach noch schnell spärlich gewaschen mit Wasser aus unseren Trinkflaschen, da wir nun schon die dritte Nacht auf einem Campingplatz ohne fließend Wasser (und ohne Internet und Handyemfpang (aber diesen gibs ja eh schon seit Tagen nicht mehr :) ) verbringen.



Vor dem Schlafengehen konnten wir noch einige Sternschnuppen am Nachhimmel beobachten, da es lt. Parkranger zZt einen Meteoritenschauer gibt.

Mit dem Glück, dass uns die Sternschnuppen beschert hatten, konnten wir uns entspannt in unsere Schlafsäcke verkriechen.


hey there :)

This day began really early, because we were going to do a little hiking in the Arches National Park. We got up at about 5 so we could start our hike at half past 6, cause the temperature rises very quickly in this region.
After about one hour of hiking we arrived at Delicate Arch, a very popular place in Arches NP. We 've been standing under this huge arch, but due to the not very solid look the feeling isn't really comfortable ;)

Our next target was the Landscape Arch, an arch 100 meters wide. We extended this tour to Double O Arch. The way there was more difficult to walk, cause there were some climbing passages and so on. Also the rising temperatures didn't make it easier :)

After visiting Double Arch we continued our trip to Canyonlands NP where we could get some extremly cool views of the canyon.

We stayed at Horsethief Campground for this night again -> still no showers so we had to find alternatives :)

goodnight