Nach ca. 2 h Fahrt auf berühmten alten Highways an der Pazifikküste erreichten wir am frühen Vormittag San Diego. Schon während der Fahrt waren wir beeindruckt von der Vitalität der AmerikanerInnen, die am Straßenrand Sport betrieben.
Nach der ersten Orientierungsphase am Hafen, wo neben amerikanischen Flugzeugträgern auch historisch wertvolle Schiffe anlegen, machten wir uns auf Richtung Down Town.
Nachdem wir einige Meilen zurückgelegt hatten, aßen wir gesundheitsbewusst
in einem Sushi-Lokal. Am frühen Nachmittag bewunderten wir die Altstadt von San Diego, ohne Eintritt zu bezahlen. Zu bewundern gab es viele Gebäude aus der Zeit
des wilden Westen, Latino Tanzshows und vieles mehr. Den restlichen Nachmittag verbrachten
wir am Strand von San Diego. Dieser wurde uns in der Touristeninformation als einer der Top 3-Strände USA angepriesen, die Erwartungen waren dementsprechend hoch,...
nicht gerade schlecht, aber hoffentlich stimmt das mit den Top3 nicht, weil die Badeaufenthalte haben wir eigentlich später eingeplant.
Am Abend wagten wir uns (inklusive Dana) über die mexikanische Grenze nach Tijuana. Obwohl
die Stadt sofort hinter der Grenzmauer beginnt, war der Kulturschock groß. Viel Armut, kleine Kinder die bettelten und viele verfallene Häuser, in denen trotzdem noch Menschen wohnten. Dazu kam noch die ständige Angst von Dana, dass wir ausgeraubt, erschossen werden oder womöglich gar nicht mehr in die USA einreisen dürfen (da sollte vielleicht jemand weniger Filme anschauen :) ). Aus jedem Lokal stürmte ein Kellner und versucht uns mit den Worten TIMEOUT Margheritas oder billige Biere anzudrehen. An jeder Ecke gab es Discount Pharmacys in denen wir neben Viagra auch andere billige Medikamente hätten kaufen können. Natürlich wollten wir nicht ;)Nachdem wir die "Altdtadt" bzw. die "Touristenmeile" gesehen hatten, suchten wir uns ein nettes Lokal, in dem wir echtes mexikanisches Essen von einem echten Mexikaner serviert bekamen (*wow*). Und das in Mexiko! Wir vermuten, dass der Koch auch Mexikaner war :) Da wir auf einer Terrasse im ersten Stock aßen, konnte sich Dana auch ein wenig entspannen, da hier die ständige Bedrohung nicht so groß war :)
Aufgrund der kalten Außentemperaturen verließen wir Mexiko und machten uns auf in Richtung Las Vegas. Dabei ist uns unser riesengroßer Dodge Big Betty ein ständiger Wegbegleiter.
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