Monday, August 16, 2010

Day 06 - 12.08.2010

Griaß eich :)

Heute ists soweit, wir gehn den großen Graben an. Tagwache war gleich mal um 6 damit wir den hübschen Sonnenaufgang in Meadview anschaun konnten. Nach dem Zeltabbau gings noch schnell zum Wasser besorgen und das Frühstück wurde mit einer kurzen Pause auf einem Aussichtspunkt welcher uns einen schönen Blick über den Lake Mead erlaubte, eingenommen. Danach gings ab in Richtung Grand Canyon.

Von unserem Ziel trennte unser aber noch eine Schotterstrasse, welche aber in einem ausgezeichneten Zustand war, zumindest der erste Kilometer. Danach nahm die Zahl der Schlaglöcher stetig zu, und das auf 20km. Dementsprechend langsam war unsere Fahrweise, wollten wir unser Mietauto doch nicht zu sehr strapazieren. Bis auf die neue Wagenfarbe: 'staubig rot' hat es unsere Betty aber gut überstanden.



So gegen 10 kamen wir am Grand Canyon West an. Das Gebiet ist ein Indianerreservat der Hualapai Indianer. Diejenigen vermarkten die Sehenswürdigkeiten dort auch. Für günstige 43 Dollar dürfen wir uns alles anschaun, für weitere 43 gibts den Skywalk und ein Essen dazu. Wir entschieden uns natürlich für die All-inclusive Variante ;)
Mit dem Bus gings durch das Reservat zu den einzelnen Viewpoints.

Angekommen am Eagle Point bot sich bereits das wunderbare Bild des Grand Canyon. Wirklich einmalig, muss man gesehen haben ;)



Nach einigen nicht ganz unriskanten Posen an der Kante des Grand Canyon fuhren wir dann weiter zum Guano Point. Dort bot sich ein ähnliches Bild, nur die Posen wurden riskanter ;)
Dies ging soweit, dass wir von einem Ranger von unserem wunderbaren Stein runtergeholt wurden (Zitat: "The natives don't want you to be the first falling down there" ). Dafür hatten wir ab dem Zeitpunkt unseren persönlichen Park Ranger, der uns keine Sekunde mehr aus den Augen lies.



Nach einer Stärkung mit traditionellem Essen der dortigen Indianer gings wieder zurück. Nur gut, dass die Schotterstraße der einzige Weg dorthin ist und wir nun über diese wieder retour mussten.



Unser nächstes Ziel was das Grand Canyon Village, welches direkt an der Südseite des Grand Canyons liegt. Einziges Problem, es ist schon nach halb zwei, das Grand Canyon Village ist 400km entfernt, wir müssen noch einen Umweg über die Route 66 machen (+50km), und wollen zum Sonnenuntergang (1915) am Canyon sein. Also ab ins Auto und zurück über die Schotterstrasse.

Von Kingman nach Seligman gings dann über die historische Route 66. Bis auf verfallene Motels und geschlossene Tankstellen, wars eigentlich eine Straße wie jede andere auch. Das Easy-Rider-Feeling hat uns leider nicht ergriffen, lag vielleicht auch daran, dass wir keine Harleys als fahrbaren Untersatz hatten, sondern unsere Betty ;)

In Seligman gings wieder auf die Interstate, nachdem uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang langsam aber sich davon ran, verwandelte Karli unsere Betty in ein tieffliegendes Geschoss, und holte so viel Zeit auf, sodass wir um kurz vor 7 am Eingang von Grand Canyon National Park ankamen. Der Sonnenuntergang schien gerettet. Doch wir haben nicht damit gerechnet, dass vor dem Eingang des Nationalsparks, wo die 25 Dollar Gebühr zu entrichten war, schon eine Schlange von Autos wartete. Es dauerte gefühlte 5 Minuten, bis ein Auto abgefertigt war, wir haben uns nur gefragt, was fürs Zahlen so lange dauern kann.
Als wir endlich zum Schalter vorfahren konnten, war die Sonne kaum mehr zu sehen, dafür sprang und das Schild welches die Campingplätze und Lodges listet um so mehr ins Auge, da bei jeder Unterkunft 'full' dahinter stand. Das war jetzt aber nicht unser Hauptproblem.
Karli fuhr in der 25 Meilen Zone über 50 (bei 21 Meilen zu viel, darf man zumindest eine Nacht im Gefängnis verbringen) und wir suchten die erstbeste Parkmöglichkeit in der Nähe der Canyonkante. Da wir aber nicht die einzigen waren, welche dieses Spektakel sehen wollten, waren alle Parkplätze bereits besetzt. Zu unserem Glück gabs bei einer Bausstelle am Strassenrand eine Lücke in der Absperrung, somit wurde diese gleich zum Parkplatz umfunktioniert.

Im Laufschritt gings zum Canyon, zu unserem Glück konnten wir noch fünf Minuten des Sonnenuntergangs genießen.



Nachdem in der Baustelle das zurückschieben nicht so einfach war, musste Harry noch die Absperrungen umbauen, damit wir wieder auf die Strasse konnten.
Gerade zwei Minuten auf dem Rückweg kamen uns rech flott 2 Autos der Parkranger entgegen, was die wohl gesucht haben ;)
Nun war aber noch das Problem mit der Unterkunft. Nachdem das Visitor Center schon geschlossen hatte, versuchten wir bei dem nähsten Campingplatz mehr Infos zu bekommen. Aber das riesen Schild mit der Aufschrift 'FULL' verhieß nichts gutes. Naja aber fragen kostet nichts: "Do you have some space left, we have just one really small tent!". Harry hoffte wahrscheinlich, dass wir zumindest noch zwischen zwei andere Zelteplätze hineinquetschen dürfen.

Aber zu unserer Überraschung hatte die Dame hinter dem Schalter noch einen Platz frei, jemand hatte zwei reserviert, aber nur einen benötigt. Auf unsere Frage wie viel das jetzt kostet winkte sie ab und meinte: "You're done".

Naja, was will man mehr ;) Noch was essen, Zelt aufbauen und Lichter aus, aja des geht beim campen ja ganz von allein :)



Hey there!

And so the sixth day of our second American road trip began. The sunrise in Midview, AZ located at the west end of the Grand Canyon was quite spectacular, as was the sunset the night before. The owner of the local camp ground said that sunsets are the most beautiful time of day to see the mountains. The rest of the time the mountains are just grey monstrous bulges at the end of the horizon, but at sunset they transform into unimaginable shades of reds, oranges, pinks and yellows. The night didn't get as cold as we expected and despite Dana's concerns, no snakes found their way into our abode.

Getting from Midview to the West Grand Canyon on the Hualapai Indian Reservation was an adventure within itself. About 20 miles away from the visitor center the road turned to dirt and provided for a super slow bumpy car ride. Thankfully Karli got us there in one piece.

We visited the Grand Canyon Skywalk at Eagle Point, a glass bridge suspended 1200 meters above the Grand Canyon Floor which can apparently hold up the weight of a few 767 Boeing aircrafts. Although not as frightening as the glass balconies on the 107th floor of the Sears (Willis) Tower in Chicago, the experience was worth the forty or so dollars it cost. Next on the agenda was the Guano Point, a spectacular section of the canyon perfect for a pause to contemplate life and take a few amazing photos. Of course we seem not to be able to go anywhere without causing at least a little bit of ruckus. This time, the natives sitting about a half a mile away sent a security guard to put us in our place because they thought we were hanging out over the edgeof the canyon a bit too much. How else were we supposed to take these risqué photos we wanted? Oops!

After some more hiking around and a lunch break at the Hualapai Reservation we ventured out on the next part of our journey (destination – Grand Canyon South). We arrived at the Grand Canyon National Park almost too late to witness the beautiful sunset, but managed to pull up on the side of the road in the mids of some construction site and run to the observation area to see the sunset and take some magnificent head shots. Although at the Park gate signs indicated there are no more camping spaces left, we got lucky at the Mather Campground where some French tourists paid for two camp spaces, but decided to only use one. The attendant at the reservations desk, obviously sick and tired of dealing with massive amounts of toursists, let us take the left over spot. When we asked how much we owed she said “nah, you’re done here!” We ended up squareing things out with the French themselves. All in all, it was a lovely spot and despite a somewhat chilly night we had a great time ?.

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