Im Sequoia Nationalpark fühlt man sich wie ein Zwerg. Die Bäume werden über 2000 Jahre alt, in etwa 100 m hoch und erreichen einen gigantischen Umfang.
Gleich nach unserer Ankunft begegnete uns ein verwirrter Mann auf der Straße, der irgendwas von "beer" faselte. Da wir ihn nicht verstanden, fuhren wir weiter. Später stellte sich heraus, dass der junge Neuseeländer von einem Braunbär geflüchtet ist und uns lediglich bittete, ihn zu retten. Gott sei Dank hat er überlebt!

Nachdem wir die größten Bäume des Parks gesehen hatten, fuhren wir über eine 50 Meilen lange Bergstraße zum Yosemite Nationalpark. Schon ziemlich erschöpft von der langen Fart kamen wir am Abend an. Mit den Gedanken schon in einer bequemen Unterkunft, versuchten wir zunächst unser Glück im Visitor Center, um nähere Informationen über die Übernachtungsmöglichkeiten im Park zu erfahren. Leider waren wir zu spät, es hatte schon geschlosssen. Im Verlauf der Suche erfuhren wir, dass die Campingplätze mindestens 4 Monate im voraus zu reservieren sind. Inzwischen sind schon über 2 h vergangen und wir hatten immer noch keine Unterkunft. Letztendlich fragten wir am Campground ein paar Typen aus Orangecounty, ob wir auf ihren Platz unser Zelt aufstellen können. Da sie sowieso abreisten, übernahmen wir ihren Platz. Auf den ersten Blick scheint die Nacht gerettet zu sein, doch der Schein trügt. Aus zuverlässiger Quelle erfuhren wir, dass in den letzten Tage Grizzly's den Campground unsicher machten. Wir waren jedoch schon zu müde, um länger darüber nachzudenken und versanken im Schlaf.

Plötzlich, spät in der Nacht, nahmen Mike und Dana's empfindliche Ohren eigenartige Geräusche war. Sie hatten keine Zweifel, es muss sich um einen hungrigen Grizzly handeln, der auf Futtersuche war. Währendessen Harald und Karli fest schliefen, reagierte das Paar richtig: Sie blieben ruhig und warteten bis der Bär abzog. Mike schlief gleich wieder ein, nur Dana bekam die restliche Nacht kein Auge mehr zu.
Gn8 :)
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